[Tipp] Alle OS - IT von A-F

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[Tipp] Alle OS - IT von A-F

Beitragvon pewa » 2011-08-22, 21:16

Von A bis F

ADSL:
Asymmetric Digital Subscriber Line - Technologie zum Transport großer Datenmengen über Kupferleitungen (Telefonleitungen). Sie ermöglicht hohe Geschwindigkeiten von bis zu acht Megabit pro Sekunde zum Kunden und einem Megabit pro Sekunde vom Kunden zurück ins Netz. ADSL ist damit rund 60 Mal schneller als ISDN. Die Telekom bietet in Deutschland diese Leitung zum Internet unter dem Namen T-DSL auch Privatkunden an.

Applet:
Kurzform von "Applikation". Damit ist in der IT zumeist eine kleinere "Anwendung", also ein Programm gemeint. Im Web geht es meistens um Java-Applets, die dann im Web-Browser selbst ablaufen. Sie werden - wie andere Dateitypen (Bilder, Töne, Filme etc) auch - mit der HTML-Seite über das HTTP-Protokoll übertragen und dann auf dem Client-Rechner ausgeführt.

ASP:
Application Service Provider - zu deutsch etwa Anwendungs-Dienstleister. ASPs sind Firmen, die anderen Unternehmen einen kompletten Service, zum Teil inklusive Software-Nutzung über das Internet oder ein privates Datennetz anbieten. Dabei wird die nötige Software nicht gekauft, sondern im Bedarfsfall über das Datennetz für die Nutzung gemietet. Mit Hilfe von ASP-Dienstleistungen können Unternehmen ganze Verwaltungsbereiche auslagern.

Authentifizierung:
Die eindeutige Erkennung der Identität eines Internet-Nutzers, die im elektronischen Handel und bei vertraulichen Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen wichtig ist. Dabei werden zum Beispiel das Passwort oder biometrische Merkmale wie bei der Iris-Erkennung kontrolliert.

Backdoor:
Diese "Hintertüren", vor denen nach Virenattacken u.ä. häufig gewarnt wird, führen vom Internet in das System des Rechners: Der verfügt über eine große Zahl "Ports", über die der Rechner über das Internet kommunizieren kann. Diese Ports sind normalerweise bestimmten Aufgaben zugewiesen. Gelingt es einem Eindringling z.B. mittels eines "Trojaners", einen oder mehrere dieser Ports zu öffnen und den Zugang dazu zu kontrollieren, spricht man von einer "Backdoor" - oder zwar einer offenen. Solche Hintertüren gehören zu den gängigsten und auch gefährlichsten Sicherheitsproblemen im Internet. Backdoors werden nicht nur dazu benutzt, einen über sie "geöffneten" Rechner auszuspionieren, sonder auch, um den Rechner z.B. für Denial-of-Service-Attacken oder für den Spam-Versand zu missbrauchen.

Betriebssystem:
Sammlung von Programmen, die die organisatorischen Abläufe und die Kommunikation mit den angeschlossenen Geräten wie Tastatur, Maus und Monitor eines Computers steuern und verwalten.

BIOS:
Kurzform für "Basic Input Output System". Das BIOS stellt die unterste Schnittstelle zwischen Hardware und Software dar: Auf einem Festspeicher abgelegt bringt es die Hardware in Gang und "verschaltet" beim Start die verschiedenen Komponenten des Computers miteinander. Es ist zuständig für den Selbsttest des Systems, initialisiert die Systemkomponenten und leitet den Boot-Vorgang ein. An dieser Stelle übernimmt dann das - im Gegensatz zum BIOS - austauschbare Betriebssystem. Das BIOS ist auf die Hardware-Komponenten des betreffenden Computers zugeschnitten.

Bit, Byte:
Die kleinste Dateneinheit. Ein Bit hat entweder den Wert null oder eins. Acht Bit bilden ein Byte. 1024 Byte entsprechen einem Kilobyte, 1024 Kilobyte sind ein Megabyte.

Bluetooth:
Standard für drahtlose Datenübertragung über eine Entfernung bis rund zehn Meter. Im Gegensatz zur Infrarot-Übertragung ist bei Bluetooth keine Sichtnähe zwischen den Geräten nötig. Laptops, Drucker, Handys und Organizer können sich mit Bluetooth drahtlos auch durch Mauern und Wände hindurch verständigen. Die Etablierung von Bluetooth als Standard wurde unter anderem von Ericsson, IBM, Intel, Nokia und Toshiba vorangetrieben.

CPU:
Central Processing Unit - auch einfach Prozessor genannt; Zentraler Baustein eines Personal Computer, der alle wichtigen Berechnungen erledigt. In einem modernen PC arbeitet beispielsweise ein Pentium-Chip von Intel oder ein Athlon-Prozessor von AMD als Zentralprozessor.

CRM:
Customer Relation Management - Software zur Verwaltung von Kundenbeziehungen. Mit zunehmendem Einsatz von Computern und Netzwerken nutzen Unternehmen für die Kommunikation mit ihren Kunden und die Verwaltung von Kundendaten immer mehr den elektronischen Weg. Mit CRM-Softwaresystemen lassen sich vom Ein- und Verkauf bis zur individuellen Kundenpflege alle Beziehungen steuern. Zu den größten Anbietern von CRM-Software gehören Siebel und das deutsche Unternehmen SAP.

DNS:
Domain Name Server - auch Namens-Server. Internet-Adressen bestehen aus reinen Zahlenfolgen (z.B. 192.12.13.25) Damit man sie sich leichter merken kann, werden sie durch einprägsamere Namen ersetzt. Der im alltäglichen Internetverkehr benutzte Name wird systemintern dann wieder von den Namens-Servern übersetzt. Steuert ein Anwender eine Adresse an, sucht der Namens-Server die entsprechende IP-Adresse heraus und ruft sie auf.

DSL:
siehe "ADSL".

DVD:
Digital Versatile Disc oder Digital Video Disc - die DVD ist das Lieblingskind der Unterhaltungselektronik-Branche und hat nach nur sechs Jahren die klassische Videokassette im Handel längst überrundet. Sie sieht aus wie eine CD, bietet aber eine erheblich größere Speicherkapazität von bis zu 17 Gigabyte. Erreicht wird dies mit der Verkleinerung der Spurweite und einem empfindlicheren Lesegerät.

Ethernet:
Protokoll, das die Datenübertragung in lokalen Netzwerken (Lans) regelt. Der Übertragungsstandard wurde 1976 von dem kalifornischen Konzern Xerox entwickelt.

Extranet:
Netzwerk zwischen Unternehmen einer Branche, beispielsweise zwischen Hersteller und Händler von Lebensmitteln. Das Extranet arbeitet technisch wie das Internet. Unternehmensinterne Netze nennt man Intranet.

Firewire:
Ein von Apple entwickelter Übertragungsstandard, der Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu 400 Millionen Bits pro Sekunde übermittelt. Eignet sich vor allem für Videoübertragung in Echtzeit. Andere Unternehmen vertreiben den Standard auch unter dem Namen i.link oder dem Kürzel IEEE 1394. An einen Firewire-Anschluss können bis zu 63 externe Geräte angeschlossen werden. Die jüngsten G4-PowerBook von Apple mit Firewire 800 nutzen inzwischen den Standard IEEE 1394b, mit dem die Geschwindigkeit der Übertragung noch einmal verdoppelt wurde.

Firewall:
Schutzsystem, um unerlaubte Zugriffe auf ein Datennetz zu verhindern. Alle ein- und ausgehenden Meldungen passieren die Firewall und werden dort entweder durchgelassen oder wegen fehlender Sicherheits-Nachweise abgeblockt.
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