Microsoft .NET Framework

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Microsoft .NET Framework

Beitragvon pewa » 2005-05-03, 23:51

Hi @all,

hat einer von euch eine Ahnung, wozu ein Normal-User mit Normal-Programmen das Microsoft .NET Framework braucht?

Bei der Fachhochschule Wedel ( www.fh-wedel.de )habe ich folgendes gefunden:

FH-Wedel hat geschrieben: Allgemein

Microsoft hat einige Techniken des .NET Framework offengelegt, jedoch bleiben auch einige verborgen. Der ECMA-355 - Standard (Common Language Infrastructure, CLI) beschreibt das nicht sprachenabhängige Laufzeitmodul. Die Laufzeitinfrastruktur der CLI umfasst standardisierte Metadaten, die Zwischensprache MSIL und universell verfügbare Klassenbibliotheken. Die CLI beschreibt wie die Metadatenpakete in selbstassemblierende, stabile und typsichere Software umgewandelt werden kann und wie nicht verwaltete Software mit verwalteten Komponenten koexistieren kann.

Beim Vergleich mit Java fallen die folgende Punkte auf.

In Java sowie auch im .NET Framework wird der Quellcode in ein Zwischenformat kompiliert und der Code wird innerhalb einer Laufzeitumgebung ausgeführt.

Konzept

Java ist eine Sprache auf mehreren Plattformen. Der Zweck der Java-Plattform ist die Unterstützung von Anwendungen, die in der Java-Sprache entwickelt und in Java-Bytecode kompiliert wurden.

.NET ist eine Plattform, die von vielen Sprachen gemeinsam genutzt wird. Der Zweck des .NET Framework ist die Unterstützung von Anwendungen, die in einer beliebigen Sprache geschrieben und in MSIL kompiliert wurden.

Klassenbibliothek

In Java ist der Gültigkeitsbereich und die Funktionsvielfalt von Klassen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner von verfügbaren Computern und Betriebssystemen beschränkt. Dies ermöglicht die Plattformunabhängigkeit von Java-Anwendungen. Häufig bauen Entwickler ihr eigenes Framework darüber oder greifen auf Frameworks von Drittherstellern zurück.

.NET Framework basiert auf der Windows-Plattform. Die Klassen bieten den vollen Funktionsumfang der auf einer Plattform zur Verfügung steht, an. Die Funktionsvielfalt ist dementsprechend größer als bei den verfügbaren Java-Klassen.

Sicherheit

Die Sicherheit ist im .NET umfassender. Neben APIs für Kryptografie, sicheren Cookies und Authentifizierung gibt es auch einen vielfältigen und erweiterbaren Mechanismus für die Zuweisung unterschiedlicher Berechtigungsebenen für unterschiedlich Benutzer auf Basis des Ursprungs des Codes. Je nach Typ der Berechtigungsanforderung kann das Richliniensystem der CLR die Erteilung von Berechtigungen an Assemblies einschränken oder das Laden der Assembly verweigern.

Das .NET Framework führt das Konzept der beweisbaren Sicherheit ein. Beweise sind dabei Informationen zum Code, die sich auf die codespezifische Sicherheitsrichtlinie beziehen. Woher stammt ein Assembly (von welcher Site, von welchem URL, aus welcher Zone)? Zur eindeutigen Identifikation dient der Strong Name des Assembly. Anhand der Beweise kann die Sicherheitsrichtlinie einen entsprechenden Satz von Berechtigungen ermitteln und der Assembly erteilen. Das Verfahren zum Erteilen von Berechtigungen beinhaltet die Bewertung des Beweises, um die zutreffenden Codegruppen auf drei unterschiedlichen Ebenen zur ermitteln: Unternehmen, Computer und Benutzer.


Ja, hmm..., ähh..., also sagt mir das irgend etwas???

Weil warum:

Beim Herumstirln auf meinem XP habe ich das MS .NET Framework 1.1 gefunden.
Da das Framework wohl standardmäßig nicht installiert wird und ich es bewußt nicht installiert habe, wird wohl ein Programm dieses Framework für die Ausführung benötigt und es mitinstalliert haben.

Nicht den geringsten Tau, welche meiner Programme das brauchen könnte.
Habt ihr eine Idee wozu das .NET dient und wie man herausfindet wer es benötigt?
reg. Linux-user #33 29 74
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Beitragvon gustel » 2005-05-04, 09:22

einige systemtools wie partition image, teile der acronis-suite, ..., benötigen das dot-net-frameset. zu was genau das gut sein soll verstehe ich zwar auch nicht - normale windows-programme sind halt immer hart verlinkt und bringen stets ihr eigenens enviorment mit - grundsätzlich ist der schritt möglichst flexible libarys von vielen endprodukten nutzen zu lassen aber der richtige. schade nur, das microsoft versucht alles in ein packet zu schnüren anstatt mehrere kleine themenbezogene lösungen zu schaffen.
mfg

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